MUT – SPIEL – EMPATHIE

DARAN ORIENTIERE ICH MICH. MEINE MOTIVATION: LERNEN UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG. ICH LIEBE MONSTER UND WIE SIE UNS HELFEN, ÜBER UNS HINAUSZUWACHSEN.

WARUM ICH ALS COACH UND TRAINERIN ARBEITE

Hallo, ich bin Ulrike Schneeberg – Business-Trainerin und Coach mit viel Erfahrung in der Wissenschaftslandschaft und einem Faible für Monster. Eine Frage, mit der ich fast täglich in meiner Arbeit in Berührung komme, ist: 

„Wie finde ich zu mehr Klarheit und Selbstvertrauen in einem System, das mir so viel abverlangt?“ 

Für viele Menschen, die zu mir kommen, bedeutet Klarheit berufliche Orientierung und Selbstvertrauen den Mut, an das eigene Ziel zu glauben und die Schritte dafür zu gehen. Der Weg zu Klarheit und Selbstvertrauen führt fast immer zu den eigenen Monstern: Zweifel, Ängste, Scham, hinderliche Gewohnheiten und Glaubensmuster. In meiner Erfahrung gibt es zwei Möglichkeiten, mit diesen Monstern umzugehen: 

  1. Sich vor ihnen verstecken. Wir machen einfach weiter wie gehabt, müssen nichts ändern, sondern warten höchstens darauf, dass sich von selbst etwas verändert. Dass sich unser Problem von selbst löst (was manchmal ja tatsächlich passiert – allerdings für die meisten Menschen seltener, als sie sich das wünschen). Oder wir gewöhnen uns einfach an den Zustand und verharren in einer Haltung aus Passivität und Resignation.
  2. Die andere Möglichkeit ist, sich den Monstern anzunähern, sie kennenzulernen, sie zu zähmen. Das ist erst einmal sehr unbequem und anstrengend. Wir werden konfrontiert mit Anteilen von uns, die wir eigentlich lieber nicht sehen wollen. Doch es ist das Hinschauen und das Sich-damit-Auseinandersetzen, das genau die Veränderung bringt, die wir uns so lange ersehnt haben.

Was für unsere leistungsorientierte Gesellschaft gilt, gilt für die Wissenschaft in besonderem Maße: Außergewöhnliche Leistung und Anerkennung bilden allzu oft die Grundlage unseres Selbstwerts. Erfolg ist die Währung der Wahl. Machen wir einen Fehler, fühlen uns überlastet, ängstlich oder orientierungslos, oder erreichen wir unsere Ziele nicht (so schnell, wie geplant oder gewohnt), führt uns das schnell zu Selbstzweifeln und mitunter in ernsthafte Krisen.

Ich sage „uns“, weil ich selbst zehn Jahre in der Wissenschaft war und mir das Erfolgsdenken in diesem Umfeld sehr vertraut ist. Zunächst als Bachelorstudentin der University of Cambridge und der Université de Montréal, später als Stipendiatin der Studienstiftung für mein Masterstudium an der FU Berlin, dann mit Promotionsstipendium an der Humboldt-Universität Berlin. Bis dahin lief immer alles glatt. Egal, was ich machte, ich hatte damit Erfolg und gehörte zu den Besten. 

Nach der Promotion kamen für mich zwei Jahre, in denen nichts glatt lief. Ich steckte in einer handfesten Krise, komplettiert durch eine Depression. Was mir in dieser Zeit geholfen hat und was auch den Menschen hilft, mit denen ich heute im Rahmen von Trainings und Coachings zusammenarbeite, sind die Lust am Ausprobieren und Experimentieren, der Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen, und Empathie – vor allem mit sich selbst.

Ich habe nie aufgehört daran zu glauben, dass ein erfülltes Leben möglich ist – nicht nur für mich, sondern für alle.

Weil ich Empathie und Selbstempathie als Schlüssel für ein erfüllendes Leben erlebe, dient mir neben meiner Business-Trainer*innen-Ausbildung bei der TGB und einer Ausbildung im systemischen Business-Coaching auch die Gewaltfreie Kommunikation als Grundpfeiler meiner Arbeit. 

Für einen Überblick meiner beruflichen Erfahrung und meiner Ausbildung habe ich hier meinen Lebenslauf hochgeladen.

MEIN COACHINGVERSTÄNDNIS

Im Coaching geht es um die Weiterentwicklung, Stärkung oder Wiederaufdeckung mentaler, emotionaler und sozialer Fähigkeiten, die zur Verbesserung der Lebensqualität in einer bestimmten Lebensphase oder einem konkreten beruflichen Kontext beitragen. 

Ich verstehe Coaching als eine freiwillige, prozessorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Klientin* und Coach*, wobei beide sich jederzeit auf Augenhöhe begegnen. Der Klient* beauftragt den Coach*, ihn bei der Lösung einer herausfordernden Situation zu unterstützen und zu begleiten. Ziele bzw. gewünschte Ergebnisse des Coachings werden zu Beginn des Prozesses klar herausgearbeitet. 

Die Lösungskompetenz liegt ausschließlich bei der Klientin*, wohingegen die Kompetenz der Beratung und der lösungsorientierten, stets empathischen Begleitung beim Coach* liegt. 

Meine Kernaufgabe als Coach sehe ich darin, die Klientin* darin zu unterstützen, diejenigen Lösungen zu identifizieren, die aus ihr selbst heraus entstehen und die für sie selbst und ihre jeweilige Situation stimmig erscheinen. Manchmal sind zusätzliche Wissensvermittlung, Training oder Beratung für den Prozess förderlich oder werden vom Klienten* explizit eingefordert. In diesen Fällen sehe ich mich in der Verantwortung, den Wechsel des Modus‘ transparent zu machen und die Einwilligung der Klientin* über diesen Wechsel einzuholen. 

Zwischen Coachings und Trainings gibt es aus meiner Sicht viele Überschneidungen. Auch im Training geht es um die Stärkung und Weiterentwicklung definierter Schlüsselkompetenzen, ist die Teilnahme idealerweise freiwillig und selbst gewählt, die Interaktion zwischen Teilnehmenden und mir als Trainerin gleichberechtigt und selbstverantwortlich. In Abgrenzung zum Coaching, das bei mir in der Regel in einem Eins-zu-Eins-Rahmen stattfindet, sind Trainings Gruppenprozesse, d.h. individuelle Situationen werden meist nicht in derselben Tiefe bearbeitet wie in einem Einzelcoaching. Dafür nimmt der Aspekt der Selbsterfahrung und des Austauschs mit Peers naturgemäß einen größeren Raum ein.  

Um eine hohe Qualität meiner Coachings und Trainings zu gewährleisten, habe ich mich in vom DVCT zertifizierten Programmen ausbilden lassen und nehme weiterhin regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Zusätzlich habe ich eine Supervisionsgruppe, die sich einmal monatlich trifft. 

*Die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und deren Sichtbarkeit in der Gesellschaft sind mir bewusst und ein wichtiges Anliegen. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit dieses Textes habe ich mich dafür entschieden, die männliche und weibliche grammatische Form abzuwechseln und alle Menschen, die sich als divers identifizieren mit dem Sternchen hinter dem jeweiligen Begriff einzuschließen.

Hier ist ein Beispiel, was ich mit “Mut, Spiel und Empathie” meine: 

Man sieht es nicht, aber dieses Foto dreht sich ganz und gar um “Mut, Spiel und Empathie”. Hier bin ich mit etwa 90 Teilnehmenden der Careersteps zu sehen, einer Veranstaltung der Max-Planck-Gesellschaft und der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Diese Foto entstand 2018. Ich war noch unerfahren als Trainerin und deshalb ziemlich nervös mit der Aussicht, einen Workshop mit Teilnehmenden mit so viel wissenschaftlichem Scharfsinn zu halten. Trotzdem hatte ich die Möglichkeit, zwei kleine Workshops zu geben, begierig angenommen. Immerhin war die Teilnehmerzahl auf 12 beschränkt. Was sollte schon schiefgehen?

Nun ja. Eine Woche vor der Veranstaltung erhielt ich einen Anruf von einer der Koordinatorinnen: “Es tut uns schrecklich leid, aber mit der Buchungssoftware gab es ein Problem. Wir haben nun 96 Anmeldungen für Ihren einen Workshop und 64 für den anderen. Können Sie so viele Leute unterkriegen?”

 

Ich sagte ja. Trotz meiner Angst, vor so vielen schlauen Menschen zu sprechen, meiner Angst für inkompetent gehalten zu werden und meiner Angst, es nicht zu schaffen, einen Workshop zu halten, der meinen Anforderungen genügte. 

Ich brauchte Empathie, um mich mit den Menschen in meinen Workshops und mit mir selbst zu verbinden. Ich probierte spielerisch eine mir bis dahin unvertraute Persona aus = Trainerin für Großgruppen. Ich fügte außerdem spielerische Elemente in die Workshops ein. Auch wenn man es auf diesem Foto nicht sehen kann, weil die Teilnehmenden alle so ernst über ihre Unterlagen gebeugt sind, gab es immer wieder Gelächter. – Doch am wichtigsten war es vielleicht, dass ich mich nicht gedrückt habe – obwohl die Versuchung stark war.

Ich kenne mich also ein bisschen damit aus, wie beängstigend es sein kann, etwas zu tun, das außerhalb unserer Komfortzone liegt. Manchmal könnte es auch schlauer sein, mit etwas anzufangen, das sich vertrauter anfühlt, weniger furchterregend – aber dennoch etwas, das eine spürbare Anstrengung erfordert. 

So wie der Mini-Kurs zum Knacken von Stellenanzeigen oder mein Diagnose-Tool für alle, die feststecken in der Lücke zwischen dem, was sie jetzt tun, und dem, was sie in der Zukunft gern tun wollen. 

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